Wirklich wahr?
Fast überall in Deutschland heißen sie Klöße. In Bayern nennt man sie Knödel, so wie übrigens auch in Österreich. Sie gehören zu unserer traditionellen Küche wie das Sauerkraut oder die Wurst. Wir essen sie besonders gerne als Beilage zu allen Fleischgerichten mit Soße, wie zum Beispiel Schweinebraten oder Rindergulasch.
Leider gibt es inzwischen viele ausländische Beilagen, die unseren deutschen Kloß mehr und mehr von der Speisekarte verdrängen: Nudeln aus Italien, Reis aus Asien und Mais aus Amerika machen dem Knödel Konkurrenz.
Dagegen wehren sich die deutschen und österreichischen Kloßbauern jetzt mit Hilfe der Gentechnik. Mit neuen interessanten Kloßsorten wollen sie den Markt für ihre Produkte zurückerobern.
Als erste deutsche Firma macht die GENOTEC GmbH in Ingolstadt Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Kloßpflanzen (siehe Fotos).
GENOTEC-Geschäftsführer Dr. Peter Hertzheimer ist überzeugt: "Die neuen Sorten haben mehrere Vorteile. Die Pflanzen sind nicht mehr so empfindlich gegen Regen, Kälte und schädliche Insekten. Außerdem sind die Klöße um 10 bis 15 Prozent größer und haben auch noch einen besseren Geschmack."
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