Wirklich wahr?
Glauben Sie an UFOs? Ist es Ihrer Ansicht nach wahrscheinlich, dass unsere Erde manchmal Besuch von fremdartigen Lebewesen aus dem Weltall bekommt? Ja? Dann können wir Ihnen über den "Fall Büsum" wohl nichts Neues mehr erzählen.
Für alle anderen: Büsum hat etwa 4.600 Einwohner und liegt an der Nordsee, ungefähr anderthalb Autostunden von Hamburg entfernt. Bei Ebbe zieht sich das Wasser der Nordsee hier viele Kilometer zurück und man kann weit hinauswandern, um die interessante Welt des Wattenmeers kennen zu lernen.
Auch das Ehepaar Lars und Annemarie Redeker sucht in dieser schönen Landschaft jedes Jahr ein bis zwei Wochen lang Ruhe und Erholung. Am späten Nachmittag des 12. März 2002 aber hatten die beiden in der Nähe von Büsum ein aufregendes und unheimliches Erlebnis.
A. u. L. Redeker
Lars Redeker: "Es war schon fast dunkel. Nur meine Frau und ich waren noch am Strand. Plötzlich hörten wir von oben ein seltsames pfeifendes Geräusch."
Annemarie Redeker: "Zuerst dachten wir, das ist ein Flugzeug. Dann sahen wir ein helles rundes Licht, das immer größer wurde und plötzlich kam diese Untertasse durch die Wolken. Ungefähr eine halbe Minute lang schwebte sie in 20 Meter Höhe über dem Strand. Ich dachte schon, jetzt landet sie. Aber dann verschwand sie wieder."
Lars Redeker: "Und auf diesem Spaziergang hatte ich meinen Fotoapparat nicht dabei! Die Polizei hat später zwar eine Fotomontage gemacht. Die ist auch ganz gut geworden. Aber ein echtes Foto wäre natürlich viel besser."
©Specht
Ein Expertenteam der Freien Universität Kiel unter Leitung von Professor Dr. Hartmut Plönjes untersuchte den Strand an der Stelle, über der das UFO eine Weile geschwebt hatte.
Professor Plönjes: "Der Boden unter dem Raumschiff muss sehr heiß geworden sein. Wir gehen von etwa 1100 bis 1200°C aus. In der Asche fanden wir Spuren von Zirkon46, einem chemischen Element, das es in dieser Form auf der Erde nicht gibt."
©Specht
Rätselhaft ist für die Wissenschaftler auch eine Reaktion verschiedener Pflanzenarten in der Nähe der verbrannten Stelle. Vor allem Moos leuchtete einige Tage lang in einem kräftigen Blauviolett. Dann verschwand die Färbung wieder.
Was ist die Ursache dieses Phänomens? Es wird noch einige Zeit dauern, bis die Experten eine Antwort auf diese und andere Fragen haben. Für Professor Plönjes steht aber bereits heute fest: "Das Büsumer Ereignis beweist, dass wir Menschen nicht die einzigen intelligenten Bewohner des Universums sind."
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