Lehrphasenmodell

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Dieses Modell ist in 5 Phasen unterteilt:

  1. Die erste Phase dient der Präsentation. Es soll ein Vorverständnis entwickelt werden. Eine Reduzierung auf kleinere Einheiten ist von Vorteil. Hier kann schon wiederholt und die neue Form nachgesprochen werden. Sie ist als Stundeneinstieg ungeeignet.
  2. Als zweites spricht man von der Einübungbungsphase. Hier wird in mehreren Stufen geübt. Es wird nach einer festen Reihenfolge in lautlich-intonatorischer und artikulatorischer Hinsicht geübt.
  3. Gefolgt wird die zweite Phase von der Kognitivierung. Dem Lernenden wird bewusst gemacht, was er tut. Hier erfolgt auch eine Verknüpfung mit dem Vorwissen, wenn möglich. Die Kognitivierung kann auch am Anfang der zweiten Phase stehen.
  4. Danach erfolgt der Transfer. Es sollen neue bzw. unterschiedliche Situationen geschaffen werden, wo Kreativität und das Einbringen der kognitiven Entscheidung notwendig sind. Dabei soll die Anwendbarkeit und die Alltagstauglichkeit getestet werden.
  5. Als letzte Phase folgt die Anwendung. Hierbei soll man vom formenbezogenen Üben zum inhaltsbezogenen Üben übergehen. Es soll die natürliche Kommunikation gefördert werden. Steuern kann man dies durch inhaltliche und sprachliche Vorgaben. Eine Überforderung der Lernenden sollte vermieden werden, besonders bei kreativen Aufgaben.

Diese 5 Phasen kann man flexibel innerhalb einer Unterrichtseinheit einbauen.

Beispiel:

  1. Ne parle pas; Ne dors plus; Ne mange plus pendant les cours; Ne partez pas; Ne travaillons plus
  2. vor- und nachsprechen
  3. Tafelbild: Imperativ + ne pas bzw. ne plus
  4. eigene Bsp. der Lernenden
  5. Dialog schreiben

Bibliografie

Krechel, H.-L.: Französisch Methodik, Handbuch für die Sek. I und II, Cornelsen, Berlin 2007
Nieweler, A. Hg.: Fachdidaktik Französisch, Ernst Klett Sprachen GmbH Stuttgart, 1. Auflage 2006

Weblinks