Mehrsprachigkeitsdidaktik

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© Prof. em. Dr. Gerhard Neuner, Universität Kassel, Deutsch als Fremdsprache

1. Zur Einführung

Grundlegend anzumerken ist:

Die Mehrsprachigkeitsdidaktik - im vorliegenden Text mit MSD abgekürzt - ist keine neue „Lehrmethode“ des Fremdsprachenlehrens und -erlernens, sondern sie versteht sich als eine Weiterentwicklung und Profilierung des mittlerweile weltweit etablierten Kommunikativen Ansatzes.

Zur Begriffsklärung

MSD entwickelt sich in vielsprachigen (multilingualen) Gemeinschaften (Welt; Europa; einzelne Länder wie z.B. Canada, Schweiz, Deutschland) als didaktisches Konzept des individuellen (plurilingualen) Erlernens von Sprachen im Rahmen des gesteuerten, institutionellen Lehrens.

Deutsch als Fremdsprache bezieht sich im vorliegenden Text auf das Lehren und Erlernen des Deutschen außerhalb des deutschsprachigen Raums, also sozusagen ‚jenseits der Grenze’ (der politischen, sprachlichen, kulturellen Grenze).

Deutsch als Zweitsprache dagegen bezieht sich auf das Lehren und Erlernen des Deutschen innerhalb einer fest umrissenen sozialen Gemeinschaft, deren Mehrheitssprache Deutsch ist.

2. Grundlagen, Ebenen, Merkmale und Dimensionen der MSD

Die MSD ist - wie auch der Kommunikative Ansatz - auf den folgenden, hierarchisch gefügten Ebenen profiliert1:

Ebene 1: gesellschaftlich-politische Ebene:
Sprachenpolitik in einer multilingualen Gesellschaft

Aspekte, auf dieser Ebene eine Rolle spielen, sind z.B.

  • die Rolle einer Sprache, die sie im Rahmen internationaler Beziehungen spielt (z.B. Präferenz für die ‚Sprache der Mächtigen’ (z.B. in Politik und Wirtschaft; aber auch in Kultur (z.B. Latein; Altgriechisch); etc.)
  • ihre weltweite Verbreitung (z.B. Englisch; Französisch; Spanisch; (Portugiesisch) bzw. regionale Begrenzung (Deutsch; Chinesisch; Hindi; Japanisch; Koreanisch; etc.);
  • die Rolle, die eine Sprache in der internationalen Kommunikation spielt (z.B. das Englische als lingua franca)
  • Minderheiten und ihre Sprachen (Absicherung bzw. Abwertung/Unterdrückung von ‚kleinen’ Sprachen (Zahl; Verbreitung) oder Sprachen von Minderheiten)
  • Migration, die Sprachen (und Kulturen) ‚bewegt’

Auswirkungen der gesellschaftlich-politischen Ereignisse der letzten Jahrzehnte auf die Mehrsprachigkeitsdidaktik:

  • Durchsetzung des Englischen als ‚Weltverkehrssprache’ in der internationalen Kommunikation, das mittlerweile auch in den Schulsprachencurricula fast aller Länder den ersten Platz einnimmt
  • Zurückdrängung des Russischen als 1. FS, aber auch des Deutschen (Deutsch als Tertiärsprache (Folgefremdsprache) nach Englisch in den Schulsprachencurricula fast aller Länder
  • Wachsende Bedeutung anderer Sprachen (z.B. Spanisch; Chinesisch)
  • Rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationsmedien (‚Neue Medien’) z.B. Internet mit fast unbegrenzten Informationsmöglichkeiten (surfen im Internet) und Kommunikationsformen (z.B. e-mail; chat; skype; etc.); Satelliten-Telefonie (Handy; SMS) und ihre weltweite Verbreitung).


Ebene 2: die institutionelle Ebene:
Schulsprachenpolitik

a) materielle Dimension: Sprachen im Schul-Curriculum

Auf dieser Ebene werden die Entscheidungen, die auf Ebene 1 getroffen werden bzw. sich dort ergeben, in gesellschaftlichen Institutionen (z.B. Schule; Einrichtungen der Erwachsenenbildung; etc.), zu jeweils charakteristischen Sprachen-Profilen präzisiert (z.B. Auswahl von Sprachen; Abfolge von Sprachen; Zeitpunkt des Beginns, Zeitumfang, der für den Unterricht in jeder Sprache zur Verfügung gestellt wird; erwartetes Abschlussprofil im Rahmen des Schulsprachencurriculums (z.B. gemäß den Vorgaben des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens); etc.)
Zu den institutionellen Bedingungen gehören u.a. auch Aspekte wie Klassenstärke; Ausstattung mit Lehrmedien; Qualifikation des Lehrpersonals (Ausbildung; Fort- und Weiterbildung); etc.

b) pädagogische Leitvorstellungen: die interkulturelle Dimension2

Jede neue Sprache (jeder Text, ja, praktisch jedes neue Wort der neuen Sprache) öffnet den Lernenden die Tür zu einer neuen, fremden Welt!
Das führt im Fremdsprachenunterricht nicht nur zu einer Erweiterung des ‚Wissens über das Fremde’, sondern unweigerlich auch zu Fragen an die eigene Welt (warum ist das bei uns so und bei denen anders?)
Interkulturelles Lernen im Rahmen der MSD hat also auch eine ganz entscheidende Funktion nicht nur in der Erweiterung von Wissen und Erfahrung, sondern vor allem auch in der „Horizonterweiterung“ im Bereich der Persönlichkeitsbildung (Entwicklung personaler Identität und sozialer Kompetenz durch Entfaltung von Empathie, Rollendistanz, Ambiguitätstoleranz, in der Auseinandersetzung mit ‚dem Fremden’, das durch die jeweils neue Sprache ins Spiel kommt).

Beispiel: Fremdsprachenunterricht in der Primarstufe3

Fremdsprachenunterricht wird in den letzten Jahren weltweit verstärkt im Bereich der Primarstufe angeboten.
Besonders auf dieser Schulstufe, wo der Aktionsradius der Kinder (d.h. das Reisen) noch begrenzt ist, entfaltet sich die Beschäftigung mit der fremden Welt und ihrer Sprache im Phantasie- und Imaginationsbereich, der ganz entscheidend für die Motivation zum Fremdsprachenlernen ist ( im Spiel ‚Phantasiereisen’ in die fremde Welt machen und dort den ‚fremden Wesen’ begegnen; die ‚Geheimsprache’, die sie dort sprechen, verstehen; sich in ‚die dort’ hinein versetzen; die eigene Welt ‚mit einer fremden Brille’ betrachten; etc.).
Im Kopf der Fremdsprachenlernenden entsteht auf diese Weise eine Art instabiler, ständig im Wandel begriffenen ‚Interimswelt’ zwischen der eigenen und der fremden Welt, die zu kennen für die Entwicklung der Mehrsprachendidaktik wichtig ist4
Hier sind weitere Aspekte einer spezifischen Mehrsprachigkeitsdidaktik zu erkennen:

  • Auswahl von spezifischen, dem jeweiligen Lernalter gemäßen Themen,
  • spezifische Spracharbeit, z.B. spezifische Texte, Aufgaben und Übungen (im Primarschulbereich z.B. Lernen im Spiel; Inszenieren von Rollen; etc.).

Im Gesamt-Schulsprachencurriculum, das im Rahmen der MSD zu entwickeln ist, werden die Muttersprache, die erste Fremdsprache und die Folgefremdsprachen (Tertiärsprachen) aufeinander bezogen und in ein einheitliches didaktisches Konzept des Sprachenlernens eingebunden.


Ebene 3: Die fachliche Ebene:
Die Fächergruppe der Schulsprachen bzw. die Einzel-Sprache als Schulfach

a) Der sprachliche Bereich: Entwicklung von Sprachbewusstsein/Sprachsensibilität (vgl. auch Ebene 5)

Auf dieser Ebene geht es im Rahmen der MSD um die Entdeckung von sprachlichen Aspekten und die Entwicklung von Sensibilität für

  • Merkmale von Sprache (Strukturen, Bedeutungen; Rhythmus und Klang; Verhältnis von gesprochener und geschriebener Sprache; Funktion von Sprache; etc.),
  • Besonderheiten der am jeweiligen Schulsprachen-curriculum beteiligten Sprachen (ihre Struktur; ihre Funktion; etc.), die Herausarbeitung von Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der einzelnen, an der jeweiligen Schul-Sprachenkonstellation beteiligten Sprachen durch ihren Vergleich (Feststellung von Gemeinsamkeiten und Anknüpfungsmöglichkeiten (Transfer), aber auch von Unterschieden und unerwünschten Einflüssen (Interferenz).

In diesem Bereich kommt der Muttersprachendidaktik und den (Zweit-) Sprachen ganz allgemein, z.B. der Herkunftssprache der Zugewanderten, die in der alltäglichen Umwelt der Kinder und in der Schulklasse vorfindbar sind, eine besondere Rolle als ‚Türöffner’ für Sprachbewusstsein zu.

Meist bleiben die Vorstellungen, was Mehrsprachigkeits-didaktik ist, auf dieser Ebene des kontrastiven Sprachvergleichs (insbesondere im Wortschatzbereich) stecken und sind mit „Interferenzängsten“ besetzt (‚da wird doch alles nur wahllos durcheinander gemischt, was nur zu Fehlern führt!’), wodurch ein extrem einseitig reduziertes Bild der Mehrsprachigkeitsdidaktik entsteht.

b) Der landeskundliche Bereich

In diesem Bereich geht es um die Erfahrung mit und das Besprechen von Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der ‚soziokulturellen Implikationen’ der am Schulsprachen-curriculum beteiligten Sprachen (Information über alle Ebenen von ‚Kultur’ (von Big C (die bleibenden Schöpfungen (elitäre Kultur) des menschlichen Geistes in der jeweiligen Soziokultur) bis zu little c (Alltagskultur; wie Leute im jeweiligen soziokulturellen Raum ihr Alltagsleben gestalten und regulieren).
Der landeskundliche Bereich konkretisiert sich im Sprachbereich der am jeweiligen Schulcurriculum beteiligen Einzelsprachen in Textsorten aller Art - Sachtexten (Seh -, Lese- und Hörtexten) wie auch in literarischen Texten - und manifestiert sich bei Kultur- und Sprachkontakten in der interkulturellen Dimension (vgl. Ebene 2 b).

Auf dieser Ebene ist die Fach-Didaktik anzusiedeln.
Sie beschäftigt sich u.a. mit folgenden Aspekten:
Auswahl und Progression der Lehrziele und Lehrstoffe im sprachlichen und landeskundlichen Bereich

  • für die jeweiligen Einzelsprachen und
  • für ein die Einzelsprachen übergreifendes Schulsprachen-Curriculum (etwa mit einer erweiterten Definition der Lehrziele); Festlegung der zu erreichenden Kompetenzniveaus; etc.


Ebene 4: Die unterrichtliche Ebene:
die Dimension des Lehrens

Auf dieser Ebene ist die fachliche Unterichtsmethodik in der MSD5 anzusiedeln. Sie entwickelt Vorschläge/Vorschriften zum Lehr-Verhalten (Instruktion)z.B. die spezifische Gestaltung der Unterrichtphasen
etwa:

a) Phase der Einführung (Präsentation des neuen Lehrstoffs)
MSD: besondere Formen der Textgestaltung (z.B. mehrsprachige Paralleltexte; Texte mit Interlinearversion (vgl. Fernstudieneinheit 26 )6

b) Phase der Übung
MSD: spezifische Aufgabenstellungen und Übungsformen7 zu den Sprachsystemen (WS;Gr; Ausspr/Int; Orth) und zu den sprachlichen Fertigkeiten (HV/LV/Spr/Schr) (vgl. dazu Deutsch ist easy, 2007, und Einführungsmodul von deutsch.com, Band 1, 2008, mit vielen Beispielen);

c) Phase der Anwendung und des Transfers:
MSD: Spezifische Formen der Anwendung/Transfer auf Sprachgebrauch,

  • im mündlichen Bereich z.B. Entfaltung von mehrsprachigen Kommunikationsstrategien; Sprach-mittlung;
  • im schriftlichen Bereich etwa Techniken der Übersetzung

d) Phase der Leistungsprüfung, z.B. selbst angeleitete Überprüfung des Lernstands und Lernerfolgs (self evaluation).


Ebene 5: Die Dimension des Lernens:
die plurilinguale Dimension der individuellen Mehrsprachigkeit, Entwicklung von Sprachlernbewusstsein

Jeder Schüler bringt eine ganz individuelle Sprachbiografie in den Lernprozess ein (Ausprägung der Muttersprache (Hochsprache/Lokalsprache/ Dialekt/Soziolekt etc.); Kenntnis anderer Sprachen (z.B. durch Migration oder Auslandsaufenthalt bedingt; Sprach’brocken’ (z.B. des Englischen), die aus der Umwelt und den Medien aufgenommen werden) und hat, wenn das Fremdsprachenlernen im schulischen Bereich einsetzt, schon mindestens eine Sprache – die eigene, die Muttersprache/ oder mehrere (die (Zweit)Sprache(n)) – erworben (unbewusst und durch Imitation von Sprachvorbildern)).

Der Unterricht in der Muttersprache stärkt das Bewusstsein von den Normen, den Regeln und dem Gebrauch der Sprache, ansatzweise aber auch vom Sprachenlernen (z.B. sprachliche Ausdrucksmittel differenzieren; Textverstehensstrategien entwickeln; Nachschlagewerke und Hilfsmittel (z.B. zur Rechtschreibung) benutzen lernen). Deshalb bildet der muttersprachliche Unterricht die Grundlage der MSD.

Beim Fremdsprachenlernen werden diese Lerntechniken und -strategien weiter entwickelt, in der MSD werden sie ausgebaut und zusätzlich neuartige, spezifische Lerntechniken und –strategien entfaltet.

Jeder Lernende entwickelt auch ganz individuelle Lernverfahren, bedingt

  • durch Gruppenmerkmale (Alter; Geschlecht; etc.) und
  • individuelle Merkmale (z.B. Weltwissen und –erfahrung allgemein und auf Sprachen bezogen; Wissen und Erfahrung über Lernen ganz allgemein und Sprachenlernen im Besonderen; geistige Flexibilität; Motivation/Interesse etc.),

woraus sich ein ganz spezifisches, jeweils individuelles Profil ergibt, das Merkmale enthält

  • des transindividuellen Lerntyps ( z.B. bestimmt durch die Dominanz bzw. Kombination von Lernen über die unterschiedlichen Sinneswahrnehmungen/sprachlichen Fertigkeiten/kognitiven oder affektiven Ausprägungen; etc.) bzw.
  • des ganz individuellen Lernverhaltens (Lerntechniken/Lernstrategien), das nicht unbedingt mit den jeweils dominierenden Lehrverfahren („Methoden“) korrespondieren muss, und durch dieses entweder bestärkt und gefördert oder behindert und verunsichert wird); Charakteristisch für individuelles Lernverhalten sind etwa: Präferenz für ganz bestimmte Lerntechniken bzw. Lernverfahren (kognitiv-regelgeleitet/imitativ; schriftlich/mündlich; deduktiv/induktiv; etc.) und Lernstrategien.


1.3. Abschließende Anmerkungen zur MSD

Die MSD hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten auf der Grundlage des Kommunikativen Ansatzes insbesondere in folgenden Bereichen (in der angegebenen Folge) zu entfalten begonnen:

  • Vergleichende Linguistik (‚vom Focus auf Interferenz zum Focus auf Transfer’)
  • interkulturelles Lernen (neue Welten – eigene Welt)
  • Fremdsprachen-Lerntheorie (neuartige Aufgabenstellungen und Übungsformen; Selbstevaluation)
  • Integration der Neuen Medien (neue Informations- und Kommunikationsformen).

Sie wird gegenwärtig weiter erforscht (Focus insbesondere auf dem Lernprozess (‚Lernerorientierung’), nicht mehr auf dem Lehrverhalten), und wird gegenwärtig weiter ausformuliert und differenziert im Zusammenwirken und in der Zusammenschau all dieser komplexen Faktoren und Dimensionen auf den genannten Ebenen.

Erste Lehrmaterialien werden gegenwärtig dazu entwickelt (z.B. Deutsch ist easy; deutsch.com; u.a.).


1Vgl. dazu mein Faktorenmodell in: Neuner/Hunfeld (2007, 7.Aufl.): Methoden, S. 10 (Fernstudieneinheit 4).
2Vgl. dazu mein Grundsatzpapier für den Europarat Strasbourg (2009): The Dimensions of Intercultural Education – Introduction to the Council of Europe’s Future Education Policy (MS, 32 S.,in Druck).
3Vgl. Chighini/Kirsch (2009): Deutsch im Primarbereich, Fernstudieneinheit 25.
4Vgl. dazu meinen Beitrag „Socio-cultural Interim Worlds in Foreign Language Teaching and Learning“, in: Byram (ed) (2003), 15 – 62.
5Vgl. dazu Neuner/Hufeisen/Kursisa/Marx/Koithan/Erlenwein (2009): Deutsch als zweite Fremdsprache, (Fernstudieneinheit 26).
6Beispiele dazu in FSE 26 Deutsch als Zweitsprache, Kap. 9.
7Beispiele dazu außer in den Kap. 6,7, und 8 der FSE 26: Deutsch als zweite Fremdsprache, auch: Neuner/Kursisa (2006): Deutsch ist easy und Modul 1 (Kapitel 1 -3) des Lehrwerks
Neuner (Hg)/Kursisa/Pilypaityte/Szakely/Vicente (2008): deutsch.com, Band 1


Siehe auch

Tertiärsprachendidaktik


Bibliographie

a) Sekundärliteratur:
Byram, M.(ed.)(2003): Intercultural Competence, Strasbourg (Council of Europe Publishing).
Chighini, P., Kirsch, D. (2009): Deutsch im Primarbereich, München (Fernstudieneinheit 25; Universität Kassel/Goethe-Institut).
Hufeisen, B., Neuner, G. (Hrsg.) (2003): Mehrsprachigkeitskonzept – Tertiärsprachen – Deutsch nach Englisch, Strasbourg (Council of Europe Publishing).
Neuner, G., Hufeisen, B., Kursisa, A., Marx, N., Koithan, U., Erlenwein, S. (2009): Deutsch als zweite Fremdsprache, München (Fernstudieneinheit 26; Universität Kassel/Goethe-Institut München).
Neuner, G., Hunfeld, H.(1993; 7.Aufl. 2007): Methoden des fremdsprachlichen Deutschunterrichts, eine Einführung, München (Fernstudieneinheit 4; Universität Kassel/Goethe-Institut München).
Neuner, G. (2003): „Socio-cultural interim worlds in foreign language teaching and learning“, in Byram (ed), 15 – 62.
Neuner, G. (2009): The Dimensions of Intercultural Education – Introduction to the Council of Europe’s Future Education Policy” (MS, 32 S.,in Druck; erscheint als Publikation des Council of Europe).
Neuner, G. (2009): Trends 2010: Perspektiven der Weiterentwicklung der Didaktik und Methodik des fremdsprachlichen Deutschunterrichts nach der Jahrtausendwende“. Ergänzungskapitel (Supplement) zu Neuner/Hunfeld (2007, 7.Aufl) (in Druck).

b) Lehrmaterialien:
Kursisa, A., Neuner, G. (2006): Deutsch ist easy! Lehrerhandreichungen und Kopiervorlagen „Deutsch nach Englisch“ für den Anfangsunterricht, Ismaning: Hueber.
Neuner. G. (Hg), Kursisa, A., Pilypaityte, L., Szakely, E.,Vicente, S. (2008): deutsch.com, Ein Lehrwerk für Jugendliche, Band 1, Ismaning: Hueber.