Signalgrammatik
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Die Signalgrammatik basiert auf der Reduzierung grammatischer Regelformulierungen auf Signale, die wie Impulse wirken und ein bestimmtes Verhalten auslösen, nämlich die Verwendung der richtigen Form.
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[bearbeiten] Visuelles Signal
Zu den visuellen Signalen zählen u.a. Skizzen, Symbole, Piktogramme oder die Farbsymbolik (rot = weiblich/blau = männlich, rot als Signalfarbe).
[bearbeiten] Metasprachliches Signal
Metasprachliche Signale nutzen eine komprimierte Basisidee als Stimulus.
[bearbeiten] Verbales Signal
Ein verbales Signal ist ein konkretes sprachliches Morphem, das eine Regularität im Sinne von "wenn X, dann Y" abbildet.
[bearbeiten] Kontextuelles Signal
Kontextuelle Signale sind durch eine syntaktische Kookurrenz gekennzeichnet, d.h. der Kontext vermittelt das Signal.
Das bekannte Spiel "Ich packe meinen Koffer und nehme ... mit" lässt sich auch ins Französische übertragen: "Je fais ma valise et j'y mets ... ". Die feststehende Redewendung wird ständig wiederholt und fungiert somit als Signal zur richtigen Anwendung des Pronomen "y".
[bearbeiten] Bibliografie
Krechel, H.-L.: Französisch Methodik, Handbuch für die Sek. I und II, Cornelsen, Berlin 2007
Nieweler, A. Hg.: Fachdidaktik Französisch, Ernst Klett Sprachen GmbH Stuttgart, 1. Auflage 2006
[bearbeiten] Weblinks
Zimmermann (1977), Uni Münster, Signalgrammatik
Profilanalyse als Bindeglied zwischen Sprachstandsdiagnose & Grammatikunterricht für Deutsch als Zweitsprache, W. Grießhaber, Uni Münster, (PDF)
Fremdsprachendidaktik und Grammatik (G. Zimmermann, Boettcher/Sitta)

