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Was ist der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen?

Logo des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens

Der „Referenzrahmen für das Sprachenlernen” des Europarats (A Common European Framework of References, Council for Cultural Co-operation, Education Committee, Straßburg) sieht sechs Einteilungsstufen zur Bestimmung des sprachlichen Niveaus vor:

3. März 2010

Tabelle Referenzrahmen

A
Elementare Sprachverwendung
(Anfänger- und fortgeschrittenes Anfängerniveau B
Selbstständige Sprachverwendung
(mittleres allgemeines und berufsbezogenes Niveau) C
Kompetente Sprachverwendung
(hohes Sprachniveau bis hin zu fast muttersprachlicher Kompetenz) A1: Breakthrough
A2: Waystage B1: Threshold
B2: Vantage C1: Proficiency
C2: Mastery

3. März 2010

Die Nutzen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens auf einen Blick:

  1. Er stellt eine europaweit gültige Basis für Lehrplanarbeit, Lehrwerk- und Prüfungsentwicklung und Unterricht zur Verfügung.
  2. Er hilft, Barrieren zu überwinden, die aufgrund von unterschiedlichen Bildungssystemen in Europa bestehen.
  3. Er erhöht die Selbstständigkeit des Unterrichtenden und des Lernenden, indem er Unterrichtsinhalte und -ziele und Qualifikationen transparent macht. Der Lerner kann sich und seine Leistungen dadurch gut einschätzen.
  4. Er stellt die Fertigkeiten "Verstehen" (Hören und Lesen), "Sprechen" (an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen) und "Schreiben" in den Vordergrund.
  5. Er berücksichtigt die für das Sprachenlernen überaus wichtige kulturelle Komponente (Lebensbedingungen in den unterschiedlichen Ländern, Werte, Körpersprache, soziale Konventionen, rituelles Verhalten etc.). Das "interkulturelle Bewusstsein" wird dadurch geschärft.
  6. Er berücksichtigt Kommunikation im beruflichen Umfeld.
  7. Er fördert aufgrund von europaweit gültigen Abschlüssen in Form von Europäischen Sprachenzertifikaten die Mobilität der Bürger. Die Prüfungszentren (größere Einrichtungen der Erwachsenenbildung) sind flächendeckend verteilt, so dass es in der Regel keine weiten Wege zum Zertifikat gibt.

Der Referenzrahmen wird im Internet auf der Website des Goethe-Instituts publiziert.

22. März 2005
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