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Kikus

Tipps aus der PraxisFür einen motivierenden und erfolgreichen Unterricht

Als Begründerin der KIKUS-Methode möchte ich Ihnen aus meiner langjährigen Sprachförderpraxis ein paar Tipps mit auf den Weg geben.

Die allerwichtigsten Anregungen habe ich hier für Sie aufgeschrieben. Ich hoffe, Sie werden genau so viel Spaß an der Sprachförderung haben, wie ich es habe. Die KIKUS-Materialien werden ganz sicher dazu beitragen.

Ihre Edgardis Garlin

13. Juni 2013

Fangen Sie so früh wie möglich an!

Spracherwerb braucht Zeit. Eine Förderung im letzten Jahr vor der Einschulung ist zwar sehr wichtig, aber noch besser ist es, mit den Kleinen anzufangen. 100 Stunden gezielte Sprachförderung über drei Jahre verteilt sind wesentlich effektiver als ein „Crash-Kurs“ im letzten Jahr vor der Einschulung. Nur wenn wir uns diese Zeit nehmen, können wir die Kinder zu einer wirklichen Chancengleichheit führen ...

13. Juni 2013

Holen Sie die Eltern mit ins Boot!

Aber holen Sie sie bei ihren Kompetenzen ab! Viele Eltern sind überfordert, wenn man ihnen sagt: „Sprechen Sie doch zu Hause mit Ihrem Kind die Fremdsprache.“ Das würde uns ähnlich gehen, wenn wir nach Spanien umziehen und dort hören würden: „Usted debería hablar Español en la casa.“ Oder?

Fördern Sie die Zweisprachigkeit der Kinder und sagen Sie den Eltern, dass sie die Profis in der ersten Sprache ihrer Kinder sind. Sie werden merken, dass die Eltern sich öffnen, Anteil nehmen, stolz werden – und freudig mit den Kindern zusammen die KIKUS-Hausaufgaben machen. Und manche Eltern finden bei der Gelegenheit sogar selbst Geschmack an der anderen Sprache ...

13. Juni 2013

Bringen Sie die Kinder zum Sprechen!

Nutzen Sie neben den KIKUS-Materialien alles, was Ihnen in die Hände fällt. Eigentlich sind fast alle Dinge des Alltags für die Sprachförderung geeignet, wenn man weiß, wie man sie einbauen kann: Kleidung, Lebensmittel, Steine, Puzzle, Bilderbücher, Klebepunkte, Post-its, laminierte Bilder, ...

Verpacken Sie das jeweilige Thema der Stunde in Ihren Zaubersack (unerlässlich für Sprach-Zauberer!), lassen Sie z.B. durch eine Puppe vormachen, was die Kinder tun sollen und bringen Sie dann die Kinder zum Sprechen. Liebevoll, geduldig und mit klaren sprachlichen Vorgaben ...

13. Juni 2013

Schaffen Sie eine besondere Lernsituation!

Eine gezielte Sprachförderung im Kindergarten- aber auch im Grundschulalter braucht einen geschützten Raum. Wenn Spracherwerb in einer fremden Sprache ganz nebenbei laufen würde, dann bräuchten wir keine Sprachförderung. Alle Kinder sollten „in einem Boot sitzen“.

Suchen Sie sich für Ihre Gruppe maximal acht Kinder aus, die Schwierigkeiten mit der zu erlernenden Sprache haben; dabei können Sie die Sprachen und das Alter der Kinder ruhig mischen. Arbeiten Sie mit diesen Kindern 1–2 Mal pro Woche für 45–90 Minuten (abhängig vom Alter) in einem gesonderten Raum. Und fangen Sie an zu zaubern ...

13. Juni 2013

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